Runterfallen… aufstehen und weiter

Heute habe ich gegen meinen ganz persönlichen kleinen Dämon gekämpft.
Vor gut einem Jahr hatte ich im Steinbruch einen Unfall mit einem Schafsbock und seither hat mein Finger eine neue Form. Der Weg war unendlich lang bis zum Auto und dann zum Krankenhaus. Ja da hat man schon mal keine Lust mehr in diesem Gebiet zu arbeiten und schon gleich gar nicht mit dem Hund mit dem es passiert ist.20160821_094109
Ich glaube es können Monate vergehen, vielleicht auch Jahre aber das erste Mal wieder in den Steinbruch zu gehen, um zu Hüten und das mit dem Hund also Nick, das hat mir schon ein wenig Bammel verpasst. Nervös und unsicher bin ich an die Schafe gegangen und habe mit Nichts gerechnet.
Und dann überrascht mich Nick mit so wunderbarer Arbeit an den Schafen, dass ich echt ins Staunen komme. Mit Leichtigkeit brachte er mir die Herde, hat sie im Auge behalten und wenn ich mal nicht mehr weiter wusste, kamen Anweisungen von Freundin Hannah.
1,5 Stunden eine Herde betreuen, während unser Schäfer neue Weidegebiete abgesteckt hat.
Anfangs habe ich mir gewünscht, dass die Zäune ganz schnell stehen und je entspannter ich wurde, so ruhiger wurde Nick und das gab er so schön an die Herde weiter. Ich stand mit bestimmt das eine oder andere Mal im Weg aber es fühlte sich so gut an. In aller Entspanntheit brachten wir die Schafe wieder zurück in ihre neue Weide… Ja ich bin nicht nur stolz auf meinen Nick auch, das ich mich um meine ganz persönlichen Zwistigkeiten kümmere…Bauchgefühl und ein passendes dazu, tun echt gut.

you never walk alone