von Phlox und anderen Gegebenheiten

Sonne, leichter Wind und trocken… ideale Bedingungen um Abenteuer in der Natur zu suchen.
Also schnappe ich mir meine Kamera, die drei Chaoten aus unserer tierischen Abteilung und wir sind dann mal weg…Meistens stellt sich mir die Frage, denn ich bin mir sicher die drei Border Collie Nasen im Kofferraum interessiert es die Bohne Hauptsache wir erleben was und man kann die Welt bepinkeln und auch ein wenig bekacken. Ich jedoch bin da ein wenig wählerisch und möchte nicht jeden Tag die gleiche Strecke ablatschen und dabei vielleicht genau wissen, welche Blume in welchem Blütenstand sich gerade befindet und wann vielleicht der beste Zeitpunkt ist, die Ernte einzubringen.
So ist es quasi normal, das wir bereits im Vorfeld mehrere Runden erkundet und damit auch verschieden viel Zeit vertrödeln können. Dank der ortsansässigen Bauern werden unsere Runden öfter durch diverse Geruchsbelästigungen schon mal spontan verändert. Nicht jeder mag den Geruch von Gülle auf 1,5 Std. Spaziergang…
Heute habe ich dann an unserem Parkplatz etwas unglaublich schönes entdeckt. Pholx in meiner Lieblingsfarbe.
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Natürlich musste dieser auf das ein oder andere Foto gebannt werden. Aber da bei meinen Mitreisenden der Drang die Welt in diesem Areal neu zu beduften größer ist, musste das noch ein wenig warten. Felder haben auch so ihren Reiz und so könnten da ja die Briefe der anderen Besucher zu finden sein. Also geht Nick schon mal so seine eigenen Wege…
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Getreu der Devise Gruppenzwang für alle, kommt er jedoch immer wieder mit auf den Wegen, die ich dann mal so vorschlage. Leider sind Feldwege hier Mangelware und so begnügen wir uns damit.
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Und wenn wir dann mal auf einem unterwegs sind, treffen wir schon öfter mal den einen oder anderen Bewohner des Waldes.
Am Phlox möchte ich dann meine Studie beginnen und Fotos machen, auch hier habe ich seit heute einen Botaniker unter unseren Hunden entdeckt, der sich ebenso wie ich an der Flora und Fauna interessiert… Nick, der Äumel muss natürlich da rumlaufen und stöbern, wo ich meine Blümchen festhalten will…

Seine Neugier ist immer wieder interessant zu beobachten. Mutig ab in die Blumenwiese… auch mal eben völlig abtauchen, um dann mit einem breiten Grinsen aus dem Busch aufzutauchen, den ich mir als Objekt raussuche.
Sport kann man an solchen Fotoaktionen übrigens auch wunderbar mit einbauen, wenn man versucht seine Hunde mal aus einer anderen Perspektive zu erhaschen. Was aber auch damit endet, das das Objektiv mit einer dicken und feuchten Hundenase bekleckst ist. Gayle mal einzufangen und zwar so, dass sie mal echt wunderschön aussieht, dafür muss ich mich echt ins Zeug legen oder eben auch in den Sand. Als dank werde ich von ihr fachmännisch gerettet, denn wenn Frauli am Boden liegt, muss was nicht in Ordnung sein.
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Ja ich bin stolz auch mal von ihr schöne Bilder geschafft zu haben, fehlt nur noch meine schwarz-weisse Rübe. Aber bei den Temperaturen kann man an seiner Zunge ablesen, dass es Zeit ist nach Hause ins Kühle zu fahren. Diese Bilder werden zensiert, man muss ihn ja nicht noch am Zäpfchen untersuchen können auf manchen Bildern.
So denn warten wir mal auf das Gewitter … ich hoffe, es hat sich einen anderen Ort zum Geräusche machen gesucht und beabsichtigt nicht hier eine Audienz vorzunehmen…
Demnächst mehr… wenn wir wieder das ein oder andere Abenteuer erlebt haben…