Der Border Collie
you never walk alone
Magen und Darm

Erkrankung

Ein Thema, was nicht gerade angenehm ist, was tun wenn der Hund krank ist.

Magen und Darm Erkrankung
Durchfall ist wohl das erste Anzeichen ebenso wie Erbrechen. Auch Bauchweh sind keine Seltenheit, das erkennt man am Buckeln.(Katzenbuckel oder am Scharren auf der Decke, um ein guten Liegeplatz zu bekommen)
Was man dagegen tun kann, ist im Grunde genommen nicht wirklich viel.
Vorerst das Futter beseite stellen und viel Wasser anbieten. Wenn Wasser nicht gern angenommen wird, so habe ich Hühnchenfleisch abgekocht und den Sud abkühlen lassen und dem Wasser beigemischt. Das war dann doch eher ein Anreiz Flüssigkeit aufzunehmen.

Zusätzlich kann man auch MCP 1ml verabreichen, damit die Bauchschmerzen und die Übelkeit langsam auskurieren können.
Ebenfalls kann Stullmisan S (Pulver) aufgelöst und verabreicht werden. 

Jedenfalls ist Schlafen, Schlafen, Schlafen mit die beste Medizin. Ich hab versucht den normalen Rythmus bezubehalten mit den Spaziergängen. Klar geht das nicht immer gut und der Hund ist auch ordentlich geschafft. Somit möchte ich dem Reiz des Kotabsetzten minimieren. Das kann auch ein Grund sein, warum Blut im Kot zu finden ist. Natürlich gibt es auch andere Gründe, warum Blut in Stuhl sein kann. Im Zweifelsfall eine Kotprobe mit zum Tierarzt nehmen und untersuchen lassen, ob ein Parasitenbefall vorliegen kann.

Dabei wird immer abgefragt werden, ob der Hund gefressen und getrunken hat. Wie schwer der Hund ist und wann der letze Stuhlgang war. Impfpass nicht vergessen und sich auf die Frage gefasst machen, wann das letzte Mal entwurmt wurde.

Bei uns gab es beim Tierarztbesuch Antibiotikum und das intracutan (unter die Haut). Die nächsten Tage bekommt sie auch noch antibiotische Tabletten und Diät. Das heisst nach einem Tag Nulldiät beginne ich nun mehrmals kleine Mengen Reis (Kohlehydrate) und mageres Fleisch (Eiweiss) z.B. abgekochtes Huhn im Verhältniss 2:1 mit Wasser zu geben, damit sich der Magen langsam wieder an feste Nahrung gewöhnt und damit der Wasserhaushalt wieder aufgepept wird. Ich gebe zum Reis und Huhn ein wenig Wasser und erwärme es leicht, damit keine zu kalte Nahrung auf nüchternen Magen kommt. Im grunde genommen genauso wie wir es machen würden, wenn unsere Magen und Darmgrippe überstanden ist.

Nun steht der Übergang von Diät auf normale Kost. Damit das glatt geht ohne weitere Rückschritte, mische ich dem Diätfutter das normale Trockenfutter in anfangs kleinen Mengen und später dann vergrössere ich die Menge.
Schliesslich kommt das Feuchtfutter (in unserem Fall) Pansenmix und Trockenfutter wieder in ursprünglicher Form zum Hund. Der Flüssigkeitsahaushalt ist auch wieder im normalen Mass und das freut nicht nur mich :o).